Bezirksroveraktion 2006 in Westernohe - Modul 3e, Pfadfindertechniken

Sa. 21.10. - So. 22.10.2006

Was man wissen sollte

Eine besondere "Magie" ströhmten schon immer Schwarzzelte aus. Gerade auch deswegen, weil aus dem Material eine Vielzahl an Bauwerken errichtet werden kann und nicht zuletzt auch, weil man im inneren einer Jurte ein Lagerfeuer anmachen kann.

Da die Woodbadgeausbildung ein Modul "Pfadfindertechniken" vorsieht, beschlossen wir, für die Bezirksroverrunden ein Wochenende zu diesem Thema zu gestalten.
Bestandteil des Wochenendes war:

  • Seile: Unterschiede, Behandlung, Lagerung und Pflege
  • verschiedene Knoten (Zimmermansschlag, Weberknoten, Abspannknoten, Seilverlängerungen, …) und Bünde (Kreuzbund, Parallelbund, …)
  • Zeltbahnen einer Jurte (Kohtenplanen, Seitenplanen, Jurtenplanen, Ovaljurtenplanen, Fensterplanen, …)
  • Grundbauformen mit Jurtenmaterial (Kröte, Lokomotive, Kohte, Jurte, Jurtenburg)
  • Verwendung von Bauholz sowie Jurtenzubehör (Abspannleinen, Rauchlochabdeckung, Aufstellstäbe, Jurtenkreuz, Jurtenspinne, …)
  • Pflege und Lagerung von Zeltmaterial

Den Samstag sowie den Sonntag verbrachten wir mit Knöpfen, Knoten, Bauholz tragen und verknoten, abspannen, wieder abbauen usw. Als Schlafzelt bauten wir eine Konstruktion aus einer Jurte mit sechs angeknöpften Schlaftürmen. Unten haben wir das benötigte Material aufgelistet. Die Burg bietet genug Platz für zwölf Personen nebst Gepäck und allem Material. Rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit waren wir mit der Burg fertig geworden und konnten so den Abend mit Liedern am Lagerfeuer und Geschichten aus dem Alltag genießen.

benötigtes Material

für die mittlere Jurte:die Burg - eine Jurte mit sechs angeknüpften Türmen

  • sechs Kohtenplanen
  • zwölf Vierecksplanen
  • zwölf Fensterplanen (optional)
  • drei Dreibeinstangen mindestens acht Meter (bei sieben Meter zusammenbinden)
  • zwölf Aufstellstäbe
  • zwölf Abspannleinen
  • zwölf T-Profil Heringe
  • zehn Meter Hanfseil um das Dach hochzuziehen
  • Jurtenkreuz oder -spinne
  • Jurtenrauchlochabdeckung

für die sechs Türme:

  • sechs Stangen je vier Meter
  • zwölf Kohtenplanen
  • zwölf Vierecksplanen
  • zwölf Aufstellstäbe
  • zwölf Abspannleinen
  • zwölf T-Profil Heringe
  • Seil zum Befestigen der Turmspitzen am Mittelmast

Oder kurz zusammengefasst: das komplette Material von zwei Jurten, zusätzlich sechs Kohtenplanen

Bilder vom Aufbau

das Jurtendach steht zuerst
als erstes das Jurtendach
mit einem Dreibein aus 10 Meter langen Stangen wird das Dach in der Mitte angehoben
dann das außenstehende Dreibein
ein Turm besteht aus zwei Kohtenplanen sowie drei Jurtenvierecksplanen
der erste Turm steht
das Dreibein dient gleichzeitig als Bannermast
alles fertig
Melanie beim Kochen
Nudeln mit Spezialsoße zu Mittag
Marvin und die Bratwurst
und Grillen zum Abendessen

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